Das Unicoaching: Wissenschaftlich Arbeiten

Motivationstiefs sind keine Seltenheit

Auch Profis geraten gelegentlich in ein Tief.

Quellen der Frustration

Es gibt typische Wege in das Motivationstief - ganz unabhängig, welche Qualifikation Sie erwerben wollen. Ob Sie also ihre Dissertation, Masterthesis oder eine Bachelorarbeit meistern wollen, bestimmte Problemlagen sind generell verbreitet und haben lediglich spezifische Ausprägungen.

  • Gelegentlich geraten Studenten und auch Promovierende zwischen Studium und Job ins Zeitchaos. Dann ist nicht nur ein Zeitmanagement angeraten, sondern auch pragmatische Anleitungen für die zu leistenden Arbeitsschritte, um sie zügig durch den Arbeitsprozess zu bringen.
  • Eigene Ansprüche müssen gelegentlich evaluiert und auf ein realistisches Maß gebracht werden. Auf diese Weise lassen sich Ängste relativieren.
  • Unklarheit darüber, was wissenschaftliches Arbeiten überhaupt bedeutet, führen leicht dazu, dass ein Arbeitsvorhaben zu groß angelegt ist. Selbstzweifel sind dann vorprogrammiert.
  • Kommunikationsprobleme mit Professoren können die anfängliche Begeisterung für das eigene Forschungsprojekt empfindlich beeinträchtigen. Konfliktlösungsstrategien sind deshalb immer wieder ein wichtiges Thema, über das wir reden.

Wir verstehen unsere Begleitung als pragmatische Hilfe, um die vielfältigen Stolpersteine auf dem Weg zur wissenschaftlichen Qualifikation zu überwinden. Unsere wichtigsten Instrumente sind deshalb Arbeitstechniken, Struktur, überschaubare Arbeitsschritte, Kontinuität und fachliches Feedback und Konfliktlösungsstrategien.

Arbeitstechniken lernen Sie im laufenden Prozess

  • Häufig sind Fragestellungen nicht ausreichend geklärt. Kein Wunder, dass man dann irgendwann den "Wald vor lauter Bäumen" nicht mehr sieht und die Lust verliert.
  • Ist die Themeneingrenzung unsauber, gerät man vom Hundertste ins Tausendste.
  • Die Fülle an Fachliteratur, die gelesen werden muss, wirkt oftmals demotivierend.
  • Die Angst vor dem weißen Blatt lässt sich mit einer guten Vorbereitung des Schreibprozesses beheben.
  • Stellen Sie Ihre Gliederung immer wieder um? Wenn Gespräche mit Freunden nichts mehr helfen, dann liegen Ihre Probleme vermutlich im fachlichen Bereich.
  • Schieben Sie Ihr Arbeitsvorhaben vor sich her? Dann ist Kontinuität gefragt.

Ein Wissenschaftslektorat stellt verlorende Sicherheit wieder her

In einem Wissenschaftslektorat erhalten Sie zudem konkrete Anleitungen, um aus Ihrem Text eine überzeugende und formal richtige Arbeit zu entwickeln. Auf diese Weise entsteht der fertige Text protionsweise und baut damit Sicherheit auf.

Ist Wissenschaftscoaching legal?

Nach der Guttenberg-Affaire herrscht allgemeine Verunsicherung unter Studierenden darüber, wie viel Hilfe beim Schreiben von Bachelorarbeit, Diplomarbeit oder Dissertation erlaubt ist.

Coaching ist Hilfe zur Selbsthilfe, es ist gezielte Anleitung zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten und deshalb ganz legal. Grundsätzlich unterscheidet sich ein Coaching nicht von der Hilfestellung, die wissenschaftliche Mitarbeiter an Universitäten und Hochschulen geben: beim Thema finden, der Eingrenzung einer Fragestellung, der Gliederung oder der Literatursuche. Coaching ist aber individuelle Hilfe, deshalb werden bei Bedarf auch gezielt wissenschaftliche Arbeitstechniken vermittelt, z.B. zum schnellen und aktiven Lesen wissenschaftlicher Literatur, der Ausarbeitung eigener Argumentationslinien, strukturieren und schreiben von Texten und Zusammenfassungen oder zu den Formalien des wissenschaftlichen Schreibens.

Jede wissenschaftliche Arbeit muss selbstständig geschrieben werden. Mit der Selbstständigkeitserklärung ist der Kern der wissenschaftlichen Ethik angesprochen. Sie verbietet es aber nicht, sich mit anderen zu beraten und seine wissenschaftlichen Kompetenzen zu erweitern. Auch Lektorate werden durch die Selbstständigkeitsversicherung nicht berührt, sie sind ebenfalls legal.

Ein Lektorat kann Ihnen entweder schon beim Schreiben inhaltliche Überarbeitungshinweise geben oder sich darauf beschränken, die sprachliche Prägnanz Ihres Textes zu verbessern. In jedem Fall setzt ein Lektorat voraus, dass Sie ihre Diplomarbeit, Bachelorarbeit oder Dissertation selbst verfasst haben. Jeder gute wissenschaftliche Text ist auf solche Hilfen angewiesen. In vielen Veröffentlichungen findet sich deshalb am Anfang eine Danksagung der Autoren an Kollegen oder betreuende Professoren für die vielen wichtigen Anregungen, die sie erhalten haben. Und zum Schluss wird jeder wissenschaftliche Text selbstverständlich noch einmal sprachlich geschliffen und korrekturgelesen. Auch bei Lektoraten gilt deshalb, dass Professoren froh sind, wenn Sie einen gut lesbaren Text erhalten, bei dem Sie sich auf den Inhalt konzentrieren können.

 

 


Motivationstiefs überwinden in der Dissertation, Masterthesis oder Bachelorarbeit ist eine Frage der pragmatischen Unterstützung bei allen Arbeitsschritten und gezielter Konfliktlösungsstrategien.