Das Unicoaching: Wissenschaftlich Arbeiten

Sozialwissenschaften

Andrea Mester

  • Diplom Sozial-Wirtin
  • Diplom Soziologin
  • Promotion in Ethnologie zur Rekonstruktion vor- und frühkolonialer Verhandlungspositionen von Shona Frauen
  • Associated Researcher an der School of Social Work (Harare, Zimbabwe)
  • Associated Researcher am Department of Private Law (University of Zimbabwe)
  • Eigene qualitative Forschungen in Deutschland und Afrika im Bereich der Ethnologie und Soziologie
  • Diverse Konferenzbeiträge
  • Regelmäßige Weiterbildungen im Feld der Methodologie und Methodik qualitativer Forschungsmethoden
  • Seit 10 Jahren betreut Andrea Mester sozial- und geisteswissenschaftliche Qualifikationsarbeiten aus den Bereichen Kulturwissenschaften, Theaterwissenschaften, Literaturwissenschaften sowie Soziologie, Psychologie, Geschichtswissenschaften, Ethnologie, Pädagogik, Wirtschaftswissenschaften und qualitative Forschungsmethoden.
  • Sie übernimmt Anfragen nach Fachberatung, Coaching und Lektorat
Beratung für Bachelorarbeit, Master Thesis und Dissertation in allen sozialwissenschaftlichen Fächern und fachliches Lektorat

Nach der Guttenberg-Affaire herrscht allgemeine Verunsicherung unter Studierenden darüber, wie viel Hilfe beim Schreiben von Bachelorarbeit, Diplomarbeit oder Dissertation erlaubt ist.Ist Wissenschaftscoaching erlaubt?

Coaching ist Hilfe zur Selbsthilfe, es ist gezielte Anleitung zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten und deshalb ganz legal. Grundsätzlich unterscheidet sich ein Coaching nicht von der Hilfestellung, die wissenschaftliche Mitarbeiter an Universitäten und Hochschulen geben: beim Thema finden, der Eingrenzung einer Fragestellung, der Gliederung oder der Literatursuche. Coaching ist aber individuelle Hilfe, deshalb werden bei Bedarf auch gezielt wissenschaftliche Arbeitstechniken vermittelt, z.B. zum schnellen und aktiven Lesen wissenschaftlicher Literatur, der Ausarbeitung eigener Argumentationslinien, strukturieren und schreiben von Texten und Zusammenfassungen oder zu den Formalien des wissenschaftlichen Schreibens.

Wir empfehlen "unseren" Studenten und Doktoranden sogar, ihren Professoren davon zu erzählen, dass sie sich von einem Wissenschaftscoach beraten lassen. Bisher haben wir noch nie negative Reaktionen erlebt. Im Gegenteil: Da Professoren meist zu wenig Zeit für eine gute Betreuung haben, sind sie im Allgemeinen froh, ihre Studenten in guten Händen zu wissen.

Jede wissenschaftliche Arbeit muss selbstständig geschrieben werden. Mit der Selbstständigkeitserklärung ist der Kern der wissenschaftlichen Ethik angesprochen. Sie verbietet es aber nicht, sich mit anderen zu beraten und seine wissenschaftlichen Kompetenzen zu erweitern. Auch Lektorate werden durch die Selbstständigkeitsversicherung nicht berührt, sie sind ebenfalls legal.

Ein Lektorat kann Ihnen entweder schon beim Schreiben inhaltliche Überarbeitungshinweise geben oder sich darauf beschränken, die sprachliche Prägnanz Ihres Textes zu verbessern. In jedem Fall setzt ein Lektorat voraus, dass Sie ihre Diplomarbeit, Bachelorarbeit oder Dissertation selbst verfasst haben. Jeder gute wissenschaftliche Text ist auf solche Hilfen angewiesen. In vielen Veröffentlichungen findet sich deshalb am Anfang eine Danksagung der Autoren an Kollegen oder betreuende Professoren für die vielen wichtigen Anregungen, die sie erhalten haben. Und zum Schluss wird jeder wissenschaftliche Text selbstverständlich noch einmal sprachlich geschliffen und korrekturgelesen. Auch bei Lektoraten gilt deshalb, dass Professoren froh sind, wenn Sie einen gut lesbaren Text erhalten, bei dem Sie sich auf den Inhalt konzentrieren können.