Das Unicoaching: Wissenschaftlich Arbeiten

Mit einer Hausarbeit üben Sie

all die wissenschaftlichen Arbeitsformen ein, die Sie später für Ihre Abschlussarbeit brauchen werden. Sie müssen entweder nur einige Teilschritte leisten oder Ihre Hausarbeit soll bereits eine Vorübung für die Bachelorarbeit sein oder Sie auf Ihre Masterthesis vorbereiten.

Bei einem Literatur Review sollen Sie den Forschungsstand zu einer vorgegebenen Fragestellung erarbeiten. - Dann müssen Sie wissen, wie man strategisch an die Literaturrecherche herangeht.

Wenn Sie bestimmte theoretische Ansätze darstellen und diskutieren sollen, sollen Sie lernen, sich schnell und zielgerichtet in eine Theorie einzuarbeiten. Dafür brauchen Sie eine konkrete Fragestellung.

Wenn Sie eine eigene Fragestellung in Ihrer Hausarbeit behandeln sollen, müssen Sie letztlich alle Schritte abarbeiten, die später auch für Ihre Bachelorarbeit oder Masterthesis nötig sein werden. Nur können Sie dabei noch nicht in die Tiefe gehen bzw. Sie müssen eine sehr klar eingegrenzte Fragestellung behandeln.

Unsere Hilfe ganz konkret

  • Thema finden und Eingrenzung einer Fragestellung
  • Literaturrecherche
  • Überblick über den relevanten Forschungsstand erarbeiten
  • Theorieverständnis
  • Thema strukturieren, Gliederung konzipieren
  • Eigene Argumentationslinien entwickeln
  • Schnelles und gezieltes Lesen
  • Das Schreiben vorbereiten, damit Sie in einen fließenden Arbeitsprozess kommen
  • Empirische Studie konzipieren (Methodenwahl, Aufbau und praktische Umsetzung der Studie, Auswertung)
  • Typgerechte Arbeitsformen (Motivatoren Analyse)
  • Motivationstief überwinden
  • Zeitplanung
  • Vorbereitung auf Gespräche mit Professoren
  • Begleitendes oder abschließendes Lektorat
  • Formatierung oder Formatcoaching

Wie funktioniert Wissenschaftscoaching?

Coaching ist fachlich kompetente Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten. Ein Wissenschaftscoach unterstützt Sie darin, Ihre Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Doktorarbeit selbst zu schreiben. Ihr Coach begleitet Sie Schritt für Schritt.

Sie werden von Fachwissenschaftlern unterstützt - gleichgültig, ob Sie nur eine bestimmte Frage klären wollen oder ob Sie eine Begleitung durch den gesamten Arbeitsprozess suchen. Ein Coach ist ein fachlich kompetenter Diskussionspartner, der sich in Ihrem Thema inhaltlich bewegen kann und darauf achtet, dass Sie alle Formalien des wissenschaftlichen Arbeitens umsetzen.

Ein Coaching orientiert sich immer an Ihrem individuellen Beratungsbedarf und Arbeitstyp. So können Blockaden gar nicht erst entstehen - oder sie werden schnell wieder abgebaut.

Am Anfang Ihres Projekts steht immer eine gut eingegrenzte Fragestellung. Dazu ist es nötig, den Forschungsstand zumindest in großen Zügen zu kennen. An diesem Punkt sind Sie bereits in der Lage, ein Exposé zu erstellen. Erst dann beginnt das detaillierte Strukturieren. Ein erster Gliederungsentwurf entsteht, der nun systematisch abgearbeitet werden kann.

Bei all diesen Arbeitsschritten werden Sie von Fachwissenschaftlern begleitet.

Wissenschaftliches Coaching unterstützt Sie

  • eine handhabbare Fragestellung zu formulieren und präzise abzuarbeiten
  • Ihr Thema einzugrenzen
  • eine eigene Position zu entwickeln und zu begründen
  • die Formalien des wissenschaftlichen Schreibens einzuhalten (Gliederung, Textstruktur, Zitation, Literaturliste, Formatierung)

Anforderungen an wissenschaftliches Schreiben

  • Wichtig ist eine klare Themeneingrenzung, denn Sie haben nicht mehr als 20 Seiten zur Verfügung.
  • Der Forschungsstand zu Ihrer Fragestellung muss knapp umrissen und diskutiert werden.
  • Eigene Argumentationslinien müssen nachvollziehbar aufgebaut sein.
  • Sie sollen eine eigene Position entwickeln und begründen.
  • Formalien wie Zitation, vollständige Literaturliste, korrekte Formatierung und Orthografie müssen eingehalten werden.

Ist Wissenschaftscoaching legal?

Nach der Guttenberg-Affaire herrscht allgemeine Verunsicherung unter Studierenden darüber, wie viel Hilfe beim Schreiben von Bachelorarbeit, Diplomarbeit oder Dissertation erlaubt ist.

Coaching ist Hilfe zur Selbsthilfe, es ist gezielte Anleitung zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten und deshalb ganz legal. Grundsätzlich unterscheidet sich ein Coaching nicht von der Hilfestellung, die wissenschaftliche Mitarbeiter an Universitäten und Hochschulen geben: beim Thema finden, der Eingrenzung einer Fragestellung, der Gliederung oder der Literatursuche. Coaching ist aber individuelle Hilfe, deshalb werden bei Bedarf auch gezielt wissenschaftliche Arbeitstechniken vermittelt, z.B. zum schnellen und aktiven Lesen wissenschaftlicher Literatur, der Ausarbeitung eigener Argumentationslinien, strukturieren und schreiben von Texten und Zusammenfassungen oder zu den Formalien des wissenschaftlichen Schreibens.

Wir empfehlen "unseren" Studenten und Doktoranden sogar, ihren Professoren davon zu erzählen, dass sie sich von einem Wissenschaftscoach beraten lassen. Bisher haben wir noch nie negative Reaktionen erlebt. Im Gegenteil: Da Professoren meist zu wenig Zeit für eine gute Betreuung haben, sind sie im Allgemeinen froh, ihre Studenten in guten Händen zu wissen.

Jede wissenschaftliche Arbeit muss selbstständig geschrieben werden. Mit der Selbstständigkeitserklärung ist der Kern der wissenschaftlichen Ethik angesprochen. Sie verbietet es aber nicht, sich mit anderen zu beraten und seine wissenschaftlichen Kompetenzen zu erweitern. Auch Lektorate werden durch die Selbstständigkeitsversicherung nicht berührt, sie sind ebenfalls legal.

Ein Lektorat kann Ihnen entweder schon beim Schreiben inhaltliche Überarbeitungshinweise geben oder sich darauf beschränken, die sprachliche Prägnanz Ihres Textes zu verbessern. In jedem Fall setzt ein Lektorat voraus, dass Sie ihre Diplomarbeit, Bachelorarbeit oder Dissertation selbst verfasst haben. Jeder gute wissenschaftliche Text ist auf solche Hilfen angewiesen. In vielen Veröffentlichungen findet sich deshalb am Anfang eine Danksagung der Autoren an Kollegen oder betreuende Professoren für die vielen wichtigen Anregungen, die sie erhalten haben. Und zum Schluss wird jeder wissenschaftliche Text selbstverständlich noch einmal sprachlich geschliffen und korrekturgelesen. Auch bei Lektoraten gilt deshalb, dass Professoren froh sind, wenn Sie einen gut lesbaren Text erhalten, bei dem Sie sich auf den Inhalt konzentrieren können.

 


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